Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) weiter gesunken. Nach Angaben des Sozialministeriums lag der Wert am Donnerstag bei 91,63, nach 98,69 am Vortag. Bundesweit meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen eine Inzidenz von 64,2. Die aktuelle Fallzahl der Coronavirus-Infektionen liege in Sachsen-Anhalt bei 55 893. Seit Mittwoch (14.06 Uhr) kamen laut Ministerium 336 Fälle hinzu. Insgesamt 60 410 Menschen hätten bisher eine Erstimpfung erhalten.

Binnen eines Tages wurden 18 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, darunter sechs in Halle. Landesweit gelten den Angaben nach 49 348 Menschen als genesen, jedoch werden derzeit 136 Menschen auf Intensivstationen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 79 beatmet.

Besonders niedrig ist unterdessen das Infektionsgeschehen laut der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz im Land in Stendal mit einem Wert von 35,08 sowie weiterhin in Magdeburg mit 47,14. Am stärksten ist laut den Daten weiter der Burgenlandkreis vom Virus betroffen, wo sich nach Angaben des Ministeriums 182,84 von 100 000 Menschen in den vergangenen sieben Tagen ansteckten. Da der Wert laut dem Gesundheitsamt des Landkreises seit fünf Tagen unter 200 liegt, kündigte Landrat Götz Ulrich (CDU) an, dass die nächtliche Ausgangssperre im Kreis (21 bis 6 Uhr) ab Freitag aufgehoben wird.

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Pressemitteilung Sozialministerium

Aufhebung Ausgangssperre Burgenlandkreis