Magdeburg (dpa/sa) - In immer mehr Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt müssen Besucher aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Infektionen draußen bleiben. Das städtische Klinikum Magdeburg etwa setzt von Dienstag an einen Besuchsstopp um. Ausnahmen gelten für lebensbedrohlich Erkrankte und Kinder unter 16 Jahren, zu Geburten ist eine Begleitperson zugelassen, wie das Klinikum Magdeburg am Montag mitteilte. Auch die Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg wollen Patienten, Bewohner und Mitarbeiter schützen und haben ein Besuchsverbot verhängt, Ausnahmen sind auch dort möglich.

Mehrere andere Kliniken haben die Besuche ebenfalls bereits stark eingeschränkt. Dazu gehört die Universitätsmedizin Magdeburg. Patienten sollten sich weiter behandeln lassen, erklärte der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, Hans-Jochen Heinze, am Montag. "Bitte vernachlässigen Sie weder Therapien noch Nachsorge Untersuchungen bestehender Krankheiten", erklärte Heinze. Trotz der Pandemie sei ein Aufenthalt in der Universitätsmedizin sicher.