Magdeburg/Bonn (dpa/sa) - Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat im vergangenen Jahr rund vier Millionen Euro in schützenswerte Denkmäler in Sachsen-Anhalt investiert. Mit 40 Einzelprojekten waren es etwa zehn mehr als 2016, teilte die Stiftung am Freitag in Bonn mit. Geld sei unter anderem in den Joachimsbau des Schlosses Erxleben II (Bördekreis), in die Alte Pfarre Möckern (Jerichower Land), in die Holländerwindmühle Eckartsberga (Burgenlandkreis) und das Kloster Dambeck in Salzwedel geflossen.

Ein besonderes Förderprojekt sei die Dorfkirche St. Nicolai in Roxförde bei Gardelegen, hieß es. Die eigentlich Mitte der 1980er Jahre aufgegebene Kirche wurde durch das Engagement der Gemeinde und viel Eigenleistung wieder für Gottesdienste nutzbar.    

Bundesweit unterstützte die private Denkmalschutzstiftung eigenen Angaben zufolge im Vorjahr rund 500 Projekte mit mehr als 27,7 Millionen Euro. Das Geld stamme aus Privatspenden, Nachlässen, Geldauflagen und aus den Erträgen der Lotterie Glücksspirale und von Treuhandstiftungen. Mittel würden für Kirchen, Klöster, Schlösser, Bürgerhäuser, technische Denkmäler, archäologische Grabungen und historische Grünanlagen bereitgestellt. 

Mitteilung Deutsche Stiftung Denkmalschutz