Halle (dpa/sa) - Die dritte Spielbank des Landes kommt nach Halle. Nach Günthersdorf und Magdeburg können Spieler voraussichtlich von August an ihr Glück an zunächst 85 Geräten versuchen. Es wurden 4,5 Millionen Euro investiert, wie der Vorstand Spielbetriebe der Gauselmann-Gruppe, Dieter Kuhlmann, am Mittwoch sagte. Zu dieser Gruppe gehört Merkur Spielbanken Sachsen-Anhalt, ein Gemeinschaftsunternehmen von Gauselmann und der schweizerischen Stadtcasino Baden AG.

Die Spielbank in Halle kommt an den historischen Ort in der Innenstadt zurück, an dem sich bereits früher ein Casino befand. Pro Jahr werden 60 000 Gäste erwartet. Im vorigen Jahr kamen 60 000 Glücksspieler nach Günthersdorf an der Landesgrenze zu Sachsen und 46 000 nach Magdeburg. Das Land Sachsen-Anhalt verdient an den Einnahmen der Casinos mit. Im vorigen Jahr flossen laut Finanzministerium 2,5 Millionen Euro in die Landeskasse.

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