Magdeburg (dpa/sa) - In Magdeburg ist ein 13-Jähriger am Dienstag mit größeren Mengen Cannabis im Rucksack erwischt worden. Es bestehe der Verdacht, dass der Junge mit Drogen handele, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. Konkret fanden die Beamten 26 Gramm Cannabis, das in einzelnen kleinen Portionen in Alufolie verpackt worden war. Zudem hatte der Junge auch eine Feinwaage dabei. Dass Kinder und Jugendliche in so jungen Jahren als mögliche Drogenhändler auffielen, sei äußerst ungewöhnlich, so die Polizeisprecherin.

Der 13-Jährige war am Dienstag kurz nach 7 Uhr morgens zusammen mit seiner 16 Jahre alten Begleitung am Bahnhof in Buckau in die Polizeikontrolle geraten. Auch der Jugendliche hatte 3 Gramm Cannabis dabei, verpackt in Alupäckchen. Er bekam eine Anzeige wegen Drogenbesitzes. Der 13-Jährige hatte zwar viel mehr Drogen dabei, ist allerdings noch zu jung für Ermittlungen. Erst ab einem Alter von 14 Jahren können Jugendliche für Taten auch strafrechtlich verfolgt werden. Die Polizisten brachten ihn nach Absprache mit seiner Mutter in die Schule.

Mitteilung der Bundespolizei