Cottbus (dpa) - Mit frischem Selbstbewusstsein und neuer Zuversicht tritt Fußball-Drittligist Energie Cottbus beim Halleschen FC an. "Wenn wir wieder die Power so entfachen und erfolgreiches Gegenpressing spielen wie beim Sieg gegen Münster, bekommen wir auch in Halle unsere Chancen", erklärte Claus-Dieter Wollitz vor der Partie beim Tabellen-Dritten am Mittwoch (19.00 Uhr). "Wir treffen allerdings auf eine der aggressivsten Mannschaften der Liga, die sich mit viel Zielstrebigkeit ihren Platz erarbeitet hat", warnte der Energie-Coach. Sein Team hatte gegen Münster erstmals 2019 gewonnen.

"Aber wir müssen jetzt weiter punkten, alles andere wäre nur Geplänkel", fügte der 53-jährige Wollitz hinzu. Mit Daniel Bohl kehrt ein Ex-Hallenser an seine frühe Wirkungsstätte zurück. "Dieser Herausforderung fiebere ich seit Wochen entgegen", sagte der 24-Jährige, der Ende Januar von Halle nach Cottbus gewechselt war.

Angesichts der unklaren Liga-Zugehörigkeit der Lausitzer in der kommenden Saison will der Energie-Trainer bei den begonnenen Vertragsgesprächen nur zweigleisig verhandeln. "Das gehört zur Seriosität", sagte Wollitz.

Allerdings wollten die angesprochenen Spieler erst abwarten, ob Cottbus die Klasse hält oder wieder in die Regionalliga absteigen muss, erklärte der Trainer. So gelten die Verträge von Verteidiger Robert Müller und Mittelfeldspieler Jürgen Gjasula, die in der Winterpause verpflichtet wurden, nur für die 3. Liga. Energie steht derzeit mit 27 Punkten als Achtzehnter drei Zähler hinter einem Nichtabstiegsplatz.

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