Berlin (dpa) - Mit Spannung sieht man in Chemnitz, Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg dem kommenden Mittwoch (28.10.) entgegen: Dann fällt die Entscheidung, welche der fünf Städte im Jahr 2025 den Titel "Europäische Kulturhauptstadt" tragen wird. In einer Pressekonferenz, die wegen der Corona-Pandemie ausschließlich als Livestream stattfindet, gibt die europäische Jury ihre Empfehlung ab. Formal muss die Kulturhauptstadt dann noch bis Ende 2020 von der Kultusministerkonferenz ernannt werden.

Ursprünglich waren acht Städte ins Rennen gegangen, doch Dresden, Gera und Zittau schieden in der ersten Runde im Dezember 2019 aus. Die verbliebenen Kandidaten wurden aufgrund umfangreicher Bewerbungsbücher bewertet. Außerdem gab es in den vergangenen Tagen Stadtbesuche, die coronabedingt allerdings ausschließlich digital stattfanden.

Mit der Ernennung von Kulturhauptstädten will die Europäische Union "Europas Vielfalt und Zusammengehörigkeit erlebbar machen", wie es von der Kulturstiftung der Länder heißt, die das Auswahlverfahren durchführt. Die zweite Europäische Kulturhauptstadt 2025 kommt aus Slowenien. Deutschland hatte den Titel zuletzt 2010 (Essen und das Ruhrgebiet), aktuell tragen ihn Rijeka (Kroatien) und Galway (Irland).

Kulturhauptstadt Magdeburg 2025

Kulturhauptstadt Nürnberg 2025

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Kulturhauptstädte Europas

Kulturhauptstadt Hildesheim 2025

Kulturhauptstadt Hannover 2025

Kulturhauptstadt Chemnitz 2025