Gardelegen (dpa/sa) - Im Fall des am Samstag von einem Intercity-Zug erfassten und getöteten Vierjährigen in Gardelegen dauern die Ermittlungen an. Man gehe weiter von einem tragischen Unfall aus, sagte ein Sprecher des Polizeireviers Salzwedel am Dienstag. Die Eltern des Jungen stünden unter Schock. Der von Wolfsburg in Richtung Stendal fahrende Zug hatte das Kind aus Gardelegen laut Polizei etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof Gardelegen erfasst. Der Vierjährige war an der Unfallstelle an den Folgen des Zusammenstoßes gestorben.

Die Gleise auf der Bahnstrecke Wolfsburg-Berlin seien zügig von Wohnsiedlungen in der Nähe erreichbar, hieß es. Die Bahnstrecke war für rund dreieinhalb Stunden gesperrt.

Mitteilung der Polizei vom Sonntag