Leipzig (dpa) - Etwa 1500 Beschäftigte der Telekom in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben am Mittwoch in Leipzig für höhere Löhne demonstriert. Zu dem ganztägigen Warnstreik hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. An der Arbeitsniederlegung hatten sich Beschäftigte aus Leipzig, Chemnitz, Gera, Halle, Saalfeld und Zwickau beteiligt, wie ein Verdi-Sprecher am Mittwoch sagte. Der Demonstrationszug führte durch die Innenstadt bis zum Gewerkschaftshaus.

Am Mittwoch und Donnerstag findet die vierte Verhandlungsrunde in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) statt. Nach Angaben von Verdi ist es die bisher letzte vereinbarte Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Sowie 75 Euro mehr für Auszubildende und duale Studenten. Sollte es keine Einigung geben, steht eine Schlichtung oder ein weitere Arbeitskampf mit Streiks an, erläuterte der Verdi-Sprecher.