Hamburg (dpa) - Den Bundeswettbewerb des Jugendrotkreuzes hat in Hamburg das Team aus Sachsen-Anhalt gewonnen. Auf einem fünf Meter langen Parcours durch die Innenstadt hätten die acht Ersthelfer ihre Aufgaben am schnellsten und besten bewältigt, sagte der Sprecher des DRK-Landesverbandes Hamburg, Rainer Barthel, am Sonntag. Auf Platz zwei kam bei dem Wettbewerb am Samstag das Team aus Bayern, den dritten Platz belegten die Ersthelfer aus Baden. Die Mannschaften umfassten jeweils sechs bis acht Mitglieder im Alter zwischen 17 und 27 Jahren.

Zu den Aufgaben an den 15 Wettbewerbsstationen gehörte vor allem die Versorgung Verletzter. An einer Kreuzung war ein Verkehrsunfall simuliert, am Jungfernstieg an der Binnenalster musste eine Person mit einer realistisch anmutenden Schnittverletzung reanimiert werden. Vor einem Elektronikkaufhaus nahe dem Hauptbahnhof hatten es die Ersthelfer mit einem nachgestellten Massenanfall an Verletzten zu tun. Einer von ihnen wies eine Blessur am Kopf auf, ein anderer eine Stichverletzung. Eine Darstellerin spielte eine Schwangere mit einem Schwächeanfall. Die Verletzungen seien mit Schminke und Schreien sehr realistisch simuliert worden, um die Wettbewerbsteilnehmer richtig in Stress zu bringen, sagte Barthel.

An anderen Stationen des Parcours sei Wissen zum Deutschen Roten Kreuz abgefragt worden oder es hätten Quizaufgaben zu Musik und Kultur gelöst werden müssen. Die Ersthelfer des Hamburger Landesverbandes beteiligten sich nicht am Wettbewerb, weil sie mit der Ausrichtung der Veranstaltung und Darstellung der Unfallszenen ausgelastet gewesen seien.

DRK-Landesverband Hamburg