Magdeburg (dpa/sa) - Ein falscher Zwanziger hat zwei Männern in Magdeburg Ärger mit der Polizei eingebrockt - obwohl die "Blüte" gar nicht von ihnen stammte. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, versuchte ein 36-Jähriger am Sonntag, mit der gefälschten Banknote am Hauptbahnhof zu bezahlen. Er konnte zwar nachweisen, dass er die "Blüte" als Wechselgeld in einem Supermarkt bekommen hatte. Die Polizei stellte allerdings fest, dass er mit dem Auto eines Freundes zum Bahnhof gekommen war, obwohl er keinen Führerschein hatte. Gegen den Freund, dem das Auto gehört, lag außerdem ein Haftbefehl wegen Schwarzfahrens vor.

Die Polizei ließ den 47-Jährigen seinen Autoschlüssel vom Revier abholen und zeigte ihm den Haftbefehl. Statt die Strafe im Gefängnis abzusitzen, zahlte er 623,50 und durfte gehen. Gegen seinen Freund ermittelt die Polizei nun wegen Fahrens ohne Führerschein und Inverkehrbringens von Falschgeld.