Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen weiter gestiegen. In der Zeit von Sonntag auf Montag kamen 192 Fälle dazu, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Den Behörden zufolge sind derzeit mindestens 2641 Sachsen-Anhalter mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Das sind gut 600 mehr als vor einer Woche. Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr wurden 6931 Ansteckungen registriert.

Damit stieg die Zahl der Infektionen je 100 000 Einwohner und Woche auf 64,2 und liegt weiter über der höchsten Alarmschwelle von 50. Vor einer Woche hatte der Wert 56 betragen. Deutschland hat im November strenge Corona-Regeln verhängt, um die Zahl der Neuinfektionen wieder unter die höchste Alarmschwelle zu drücken.

Im Jerichower Land ist die Belastung mit 110,5 Fällen je 100 000 Einwohner und Woche fast doppelt so hoch wie im Landesschnitt. Der Kreis ist damit vor dem Kreis Salzwedel (89,0) und Magdeburg (83,8) die am stärksten betroffene Region. Mit Stendal (47,7), Dessau-Roßlau (43,7) und Wittenberg (41,6) liegen nur noch drei Kreise unter dem kritischen Wert von 50 Infektionen je 100 000 Einwohner.

Laut Statistik werden mindestens 661 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 34 von ihnen auf der Intensivstation. Seit Beginn der Pandemie starben 93 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.

Mitteilung des Gesundheitsministeriums zu aktuellen Fallzahlen