Flensburg (dpa/lno) - Die SG Flensburg-Handewitt ist im Achtelfinale des deutschen Handballpokals gescheitert. Die Norddeutschen unterlagen in einer Neuauflage der Endspiele von 2015 und 2016 am Mittwoch vor 5330 Zuschauern in der heimischen Arena dem SC Magdeburg mit 28:31 (15:16). Beste Werfer waren Hampus Wanne mit sieben Treffern für den aktuellen Meister und Liga-Spitzenreiter sowie Robert Weber und Albin Lagergren mit je acht Toren für den zweitplatzierten SCM.

Beide Mannschaften, die immer mit viel Tempo agieren, hatten Schwierigkeiten, in das Spiel zu finden. Nach sechs Minuten waren erst zwei Treffer gefallen. Danach nahm die Partie an Fahrt auf. Allerdings blieb auch die Fehlerquote hoch. Sekunden vor der Pause parierte der Flensburger Torhüter Torbjörn Bergerud einen Tempogegenstoß von Weber und verhinderte so einen Zwei-Tore-Rückstand zur Pause.

Magdeburg kam mit viel Selbstvertrauen aus der Pause und erhöhte in der 45. Minute auf 26:22. Auch von neun torlosen Minuten ließen sich die Gäste nicht mehr aufhalten. In der Endphase zeigte SCM-Keeper Dario Quenstedt starke Paraden. Für die Flensburger war es das zweite Aus im Achtelfinale hintereinander.

Der Gegner der Magdeburger wird am Donnerstag (16 Uhr/live bei Sky Sport News HD) ermittelt.

Achtelfinale DHB-Pokal

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