Halle (dpa/sa) - Die in Halle gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist entschärft. Gegen 11.50 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Die Entschärfung vor Ort dauerte rund 30 Minuten. Zuvor war ein Gebiet im Radius von rund 500 Metern um den Fundort der Bombe im Stadtteil Halle-Silberhöhe gesperrt worden. Rund 2800 Menschen waren von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Mehr als 150 Anwohner kamen am Vormittag in einem Notquartier - einer Turnhalle und einer angrenzenden Grundschule - unter. Rund 60 Menschen mussten mit Krankentransporten befördert werden.

Die Evakuierung sei "besonnen und zügig" verlaufen, teilte die Stadt weiter mit. Ab 9.00 Uhr am Morgen war das betroffene Gebiet im Stadtteil Halle-Silberhöhe gesperrt. Rund 260 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Polizei sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Maßnahmen. Die Betroffenen in dem evakuierten Gebiet konnten nach der erfolgreichen Entschärfung in ihre Wohnungen zurück.

Die Bombe wurde am Dienstag bei Bauarbeiten gefunden. Auf der Baustelle für ein Fußball-Nachwuchsleistungszentrum war erst im November eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und entschärft worden.

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