Halle (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Jobmotor kann vom anhaltenden bundesweiten Aufschwung am wenigsten profitieren. Davon geht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seiner aktuellen Prognose aus. Die Experten errechneten, dass in diesem Jahr rund 803 800 Sachsen-Anhalter einen sozialversicherungspflichtigen Job haben werden, wie die Landesarbeitsagentur (BA) am Freitag in Halle mitteilte. Das wären 1,3 Prozent mehr als 2017. Nur in Thüringen ist der Anstieg ebenso niedrig. Für alle anderen Länder und den Bund wird ein kräftigeres Plus vorhergesagt. Im Osten soll es 2,2 Prozent mehr Menschen mit sozialversicherungspflichtigen Jobs geben. Bundesweit soll der Schnitt noch einen Zehntelpunkt höher liegen.

Regionalzahlen zur aktualisierten Arbeitsmarktprognose