Halle (dpa/sa) - Eine Frau hat sich bei einer vermeintlichen Abkürzung über die Bahngleise in Halle schwer verletzt und glücklicherweise noch rechtzeitig Hilfe rufen können. Aufgrund der Verletzung konnte sie nicht weitergehen und saß auf der Bahnstrecke fest. Die Strecke am Haltepunkt Halle-Zoo wurde in der Nacht zum Freitag sofort gesperrt, wie die Bundespolizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte die vermutlich angetrunkene 30-Jährige versucht, einen ein Meter hohen Kabelkanal an den Gleisen zu überqueren und sich dabei an einer scharfkantigen Halterung eine große Schnittwunde am Oberschenkel zugezogen. Sie holte über den Notruf Hilfe.