Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Mit Gottesdiensten, Friedensgebeten und anderen Veranstaltungen beteiligen sich die Gemeinden der Evangelischen Landeskirche Anhalts und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland vom 10. bis 20. November an der bundesweiten Ökumenischen Friedensdekade. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Friedensklima", wie die Landeskirche Anhalts am Mittwoch in Dessau-Roßlau mitteilte. Damit solle auf den Klimawandel und dessen Konsequenzen für den Frieden aufmerksam gemacht werden. Dabei werde es vor allem um die Frage gehen, wie klimabedingte Konflikte verhindert werden können.

Zum Auftakt der Friedensdekade finden in vielen Kirchen in Anhalt am kommenden Sonntag Bittgottesdienste für den Frieden statt. In Dessau startet der traditionelle Friedenslauf an der Christuskirche Dessau-Ziebigk. Die bei dem Friedenslauf gesammelten Startgelder kommen in diesem Jahr dem Klimabündnis "Fridays for Future" zugute. Bis zum 20. November, dem Buß- und Bettag, folgen den Angaben zufolge zahlreiche Gottesdienste und Andachten, in denen zum Teil auch an den Mauerfall und die Friedliche Revolution vor 30 Jahren erinnert wird.

Bei der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland startet die Friedensdekade in Halle am Sonntag mit einem Gottesdienst in der Marktkirche "Unser Lieben Frauen". In der St.-Ambrosius-Kirche in Magdeburg gibt es zum Auftakt einen Filmgottesdienst, bei dem "Schindlers Liste" im Mittelpunkt steht. In der Stadtkirche in Bad Schmiedeberg ist während der Friedensdekade die Ausstellung "Könnten die Gefallenen reden" zu besichtigen.