Haldensleben (dpa) - Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben das Friedenslicht aus Bethlehem am Sonntag nach Sachsen-Anhalt gebracht. Gemeinsam mit Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und rund 250 Besuchern wurde aus diesem Anlass ein Gottesdienst in der Kirche St. Marien Haldensleben (Landkreis Börde) gefeiert, teilten die Veranstalter mit.

"Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft "Friede auf Erden" und den Auftrag, den Frieden zu verwirklichen, erinnert", teilte Nadine Schmieder, Bildungsreferentin des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Mitteldeutschland, mit. "Pfadfinderinnen und Pfadfinder rufen dazu auf, den Frieden besser zu schützen und setzen sich für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft ein", hieß es weiter.

Die Aktion "Friedenslicht aus Bethlehem" wurde den Angaben zufolge 1986 durch den Österreichischen Rundfunk und die Pfadfinder begründet. In jedem Jahr gelange das Licht zuerst nach Wien, nachdem es in Betlehem entzündet werde. Es erreiche fast alle Länder Europas.