Berlin (dpa/bb) - Im Kampf um einen internationalen Startplatz haben die Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert. Beim Debüt von Neuzugang Dainis Kristopans gewannen die Berliner am Sonntag in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle im Ostderby gegen den SC Magdeburg mit 25:24 (12:13). Bester Berliner Werfer vor 9000 Zuschauern war Paul Drux mit sechs Toren. Bei Magdeburg zeigte sich Michael Damgaard mit fünf Treffern am treffsichersten

Neben Kristopans, der insgesamt vier Tore erzielte, konnte Trainer Velimir Petkovic auch wieder auf die zuletzt verletzten Paul Drux und Mijajlo Marsenic zurückgreifen. Von Beginn an gingen beide Teams zur Sache, agierten dabei sehr hektisch und machten viele Fehler. In der 22. Minute konnten sich die Berliner dann aber erstmalig einen kleinen Zwei-Tore-Vorsprung erspielen (10:8). Doch der war nicht von langer Dauer.

Die Partie wurde mit zunehmender Spielzeit hektischer und giftiger. Das Schiedsrichter-Duo hatte große Mühe, den Überblick zu behalten. Zu viele Fehler der Berliner und einige Zeitstrafen brachten die Magdeburger wieder zurück. Mit einem 4:0-Lauf übernahmen die Gäste noch vor der Pause erneut die Führung.

Nach dem Seitenwechsel stieg das spielerische Niveau. Magdeburg konnte sich erstmalig auf drei Tore absetzen (15:12), aber die Füchse glichen prompt wieder aus. Keeper Silvio Heinevetter zeigte zwar einige starke Paraden, dafür leisteten sich aber seine Kollegen in der Offensive zu viele Ballverluste. Neuzugang Kristopans fehlte noch die Bindung zum Spiel. 30 Sekunden vor dem Ende traf Johan Koch zum 25:24. Den letzten Angriff der Gäste vergab Damgaard.

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