Magdeburg (dpa/sa) - Die Polizei hat in Sachsen-Anhalt zum wiederholten Male mehr Wildunfälle registriert. Zwar krachte es vergangenes Jahr insgesamt etwas seltener auf Sachsen-Anhalts Straßen als noch 2016, wie das Innenministerium mitteilte. Die Zahl der Wildunfälle stieg jedoch gegen den Trend. Zusammenstöße mit Tieren waren damit zum zweiten Mal in Folge häufigste Unfallursache im Land.

Weitere Entwicklungen beim Unfallgeschehen wird Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) heute in Magdeburg vorstellen. Die Polizei meldet seit Jahren einen deutlichen Anstieg von Wildunfällen. 2016 waren Wildtiere in mehr als jeden sechsten Unfall verwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg um 6,5 Prozent.