Halle (dpa/sa) - Das Verwaltungsgericht Halle hat die geplante Erweiterung eines privaten Instituts für Augenheilkunde im Paulusviertel der Stadt gestoppt. Der Bau eines drei- und eines viergeschossigen Gebäudes samt Parkplätzen sei in dem reinen Wohngebiet nicht zulässig. Das entschied das Gericht in zwei Eilverfahren, wie eine Sprecherin am Montag erklärte. (Beschluss vom 11. Mai 2018 - 2 B 23/18 HAL).

Nachbarn hatten den Angaben zufolge gegen das Projekt Widerspruch erhoben, die Stadt laut Gerichtssprecherin jedoch die Baugenehmigung erteilt. Das Paulusviertel gilt als dicht bewohnt. Laut Sprecherin kann gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Magdeburg eingelegt werden.