Dresden (dpa/sn) - Passend zur Kältewelle hat sich das Geschäftsklima in Ostdeutschland im Februar merklich abgekühlt. Der Index sank auf 113,4 Punkte, nachdem er im Januar mit 115,1 Punkten ein neues Allzeithoch markiert hatte, wie das Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. "Zwar waren die Befragungsteilnehmer mit ihren laufenden Geschäften nochmals zufriedener als im Vormonat. Jedoch blicken sie spürbar weniger optimistisch auf die Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten."

In der Industrie gab der Indexwert geringfügig nach. Insgesamt entwickelten sich Nachfrage und Auftragsbestände schwächer als zuletzt, hieß es. Auch Einzelhandel und im Großhandel schraubten die Erwartungen nach unten. Die Einzelhändler waren selbst mit ihren laufenden Geschäften nicht mehr so zufrieden. Das Baugewerbe war beim Ausblick besonders pessimistisch.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex gilt als eines der wichtigsten Konjunkturbarometer der deutschen Wirtschaft. Das Institut befragt jeden Monat rund 1200 Unternehmen in Ostdeutschland.