Halle (dpa/sa) - Trotz des heißen und trockenen Sommers ist in den Wäldern Sachsen-Anhalts viel Forstsaatgut geerntet worden. Vor allem Eicheln gebe es in großen Mengen, teilte das Landesverwaltungsamt in Halle mit. So seien von den relevanten Baumarten Stiel- und Traubeneiche in der aktuellen Ernteperiode 2018/2019 insgesamt knapp 46,5 Tonnen geerntet worden. Eine ähnlich gute Ernte liege mit 35,5 Tonnen fast zehn Jahre zurück. Grund für die guten Erträge sei vor allem, dass es in der Blütezeit Anfang Mai keine Nachtfröste gegeben habe. Die Ernteperiode in ausgewählten Beständen dauere alljährlich von 1. Juli bis 30. Juni. Bis Ende des Vorjahres weise die Ernte-Statistik insgesamt knapp 55,8 Tonnen Rohsaatgut verschiedenster Baumarten aus.

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