Halle (dpa/sa) - Rund 10 000 Menschen haben in Halle die vor gut einem Monat eröffnete Ausstellung mit Werken des Expressionismus gesehen. Die Schau mit dem Titel "Die Stille im Lärm der Zeit" wurde am 10. Februar eröffnet. "Es läuft fantastisch, die Ausstellung kommt bei den Besuchern sehr gut an", sagte der Direktor des Kunstmuseums Moritzburg, Thomas Bauer-Friedrich. Die Ausstellung umfasst etwa 100 Werke von mehr als 20 Künstlern, unter anderem von Franz Marc, Emil Nolde, August Macke und Lyonel Feininger. Auch Bilder von Max Beckmann, Otto Dix und Paul Klee sind noch bis 12. Mai zu sehen.

Die Werke stammen aus der Sammlung Ziegler (Mühlheim an der Ruhr/Nordrhein-Westfalen), einer nach Museumsangaben bedeutendsten Privatsammlungen des Expressionismus in Deutschland. Nach Angaben von Bauer-Friedrich hat das Interesse der Besucher an der Moritzburg insgesamt nach der erfolgreichen Ausstellung mit Werken des Wiener Jugendstilmalers Gustav Klimt zugenommen. "Man nimmt uns überregional viel mehr wahr", sagte er. Die Klimt-Schau hatte von Oktober 2018 bis Anfang Januar rund 90 000 Besucher nach Halle gelockt.

Ausstellung "Die Stille im Lärm der Zeit"

Das Kunstmuseum Moritzburg

Klimt-Schau in Halle