Quedlinburg/Osterode (dpa/sa) - Sein Engagement für den Erhalt der ehemaligen Textilmanufaktur und Wollwarenfabrik in Osterode am Harz hat einem Ehepaar den Harzer Kulturpreis eingebracht. Die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung gehe an Gudrun und Rolf Grönig aus dem niedersächsischen Osterode, teilte der Regionalverband Harz am Dienstag in Quedlinburg mit. In diesem Jahr habe sich alles um das Thema "Industriekultur" gedreht, hieß es. Das Unternehmerehepaar bewirtschaftet und erhält den Angaben zufolge den weitläufigen Komplex des Industriedenkmals Eulenburg.

Es handele sich um 36 Gebäude auf einer Fläche von gut zehn Hektar. Das Areal, auf dem sich heute unter anderem Wohn- und Geschäftsräume befinden, sei ein wichtiges baugeschichtliches Zeugnis der Textilindustrie. Ehemalige Fabrikhallen würden für Veranstaltungen vermietet, auch ein Campingplatz gehöre dazu. Grönigs gelinge es, die Konzepte Wohnen, Freizeit, Erholung und Natur erfolgreich zu vereinen, hieß es.

Mitteilung des Regionalverbandes zur Preisverleihung

Preisträger Eulenburg Osterode