Magdeburg/Halle (dpa/sa) - Nach den heftigen Schneefällen gilt es in Sachsen-Anhalt, landesweit die Straßen und Schienen für den Verkehr weiter freizubekommen. Schneeverwehungen hatten zum Start in die Woche immer wieder die Arbeiten der Winterdienste behindert. Unterdessen wächst die Sorge um Obdachlose insbesondere angesichts der eisigen Temperaturen. Wie eine Sprecherin der Bahnhofsmission in Magdeburg schilderte, kommen vor allem Obdachlose, um sich vor Schnee und Kälte zu schützen. Sie verwies auf eine besondere Notlage, da sich wegen der Corona-Pandemie weniger Menschen als sonst zur gleichen Zeit in einem Raum aufhalten dürften.

In Halle hieß es unterdessen von der evangelischen Stadtmission, dass sich angesichts des Wintereinbruchs Menschen zum Beispiel in der Wärmestube gemeldet hätten, um spontan für Bedürftige spenden zu wollen. Ein Sprecher der Diakonie Mitteldeutschland appellierte an die Gesellschaft, ihren Blick von Bedürftigen gerade bei Eiseskälte nicht abzuwenden und ihnen konkrete Hilfe anzubieten.

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Soziale Arbeit der evanglischen Stadtmission Halle

Die Arbeit der Bahnhofsmissionen unter Corona-Bedingungen

Die Standorte der Bahnhofsmissionen bundesweit und in Sachsen-Anhalt