Berlin (dpa/sn) - Die Suche nach Mitarbeitern ist für etliche Firmen in Ostdeutschland im vergangenen Jahr schwierig gewesen. 54 Prozent der Betriebe, die Personal einstellen wollten, konnten im ersten Halbjahr 2017 ihren Fachkräftebedarf nicht vollständig decken. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor, auf die das Bundeswirtschaftsministerium am Montag hinwies. Im ersten Halbjahr 2017 suchten 38 Prozent der Betriebe neue Fachkräfte - von ihnen fanden 46 Prozent genug Personal.

Gesucht sind vor allem Menschen mit einer qualifizierten Ausbildung: In fast zwei Drittel der ostdeutschen Betriebe gibt es nur noch Jobs für Personen mit einer beruflichen oder akademischen Ausbildung. Für die repräsentative Arbeitgeberbefragung des IAB wurden rund 6000 Betriebe in Ostdeutschland befragt.

IAB-Betriebspanel - S. 24