Magdeburg (dpa/sa) - Mit moderner Technik helfen Ingenieure der Universität Magdeburg bei der Restaurierung eines im Zweiten Weltkrieg zerstörten Grabmals im Dom. Ziel ist der Wiederaufbau der kunstgeschichtlich wichtigen Grablege des Domherrn Friedrich von Arnstedt aus dem 17. Jahrhundert, wie die Universität am Dienstag mitteilte. Nach den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg sind von dem Grabmal demnach weit mehr als 200 Bruchstücke übrig.

Die Maschinenbauer und Informatiker wollen nun moderne Messtechnologien und 3D-Bildgebungsverfahren einsetzen. Im ersten Schritt geht es laut Universität um eine präzise Bestandsaufnahme des beschädigten Epitaphs. Anschließend sollen Computer-Visualisten versuchen, die Teile wieder zu einem vollständigen Kunstwerk zusammenzusetzen. Eventuell fehlende Teile sollen mit modernen Verfahren rekonstruiert werden.

Pressemitteilung Universität Magdeburg