Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt hat sich der Juli warm und sonnenreich, aber zu trocken präsentiert. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag die Durchschnittstemperatur zwischen Arendsee und Zeitz bei 18,2 Grad und damit 0,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990.

Bundesweit lag die Durchschnittstemperatur laut DWD im Juli bei 17,7 Grad (plus 0,8 Grad). Gezählt wurden in Sachsen-Anhalt fast 225 Sonnenstunden (plus 17 Stunden). Geregnet habe es im Land - wie im gesamten Bundesgebiet - im Juli zu wenig. Gemessen wurden laut vorläufiger Statistik rund 40 Liter Niederschlagsmenge pro Quadratmeter (minus 12 Liter).

In die vorläufige Bilanz flossen erste Auswertungen der Daten von rund 2000 Messstationen bundesweit ein. Die für die letzten zwei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Für den 31. Juli erwartet der DWD voraussichtlich neue Monatshöchstwerte bei den Temperaturen.

Vorläufige Wetterbilanz DWD