Magdeburg (dpa) - Der Geschäftsführer des Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg, Mario Kallnik, hat sich in der Coronavirus-Krise gegen Geisterspiele ausgesprochen. "Das löst das Problem doch nicht", sagte Kallnik der "Bild" (Mittwoch). Wenn die Spiele ohne Zuschauer stattfänden, träfen sich die Fans vor dem Stadion oder in den Kneipen. "Ich kann absolut nicht nachvollziehen, dass Veranstaltungen bis 1000 Personen erlaubt sind und alles was darüber geht, nicht", sagte er. Zudem entscheide jedes Bundesland etwas anderes, es gebe keine klare Linie.

Die Stadt Magdeburg untersagte am Montagabend bis auf Weiteres alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern. Der Verein strebt eine Verschiebung seines für Samstag geplanten Heimspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern an.

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