Magdeburg (dpa/sa) - Nach Hinweisen von Bürgern hat Sachsen-Anhalts Kampfmittelbeseitigungsdienst im Jahr 2019 knapp 5,9 Tonnen Munition geborgen. Darunter waren 15 Bomben und Hunderte Granaten. Im Vorjahr waren es rund fünf Tonnen gewesen, wie die "Magdeburger Volksstimme" am Dienstag berichtete. Nach rund 450 Fundstellen im Jahr 2018, wurde 2019 an etwa 360 Orten Munition geborgen. Nicht eingerechnet in die Statistik sind laut einer Polizeisprecherin die Munitionsfunde nach systematischer Suche etwa auf Truppenübungsplätzen.

Fast 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg stellt die Munition die Kampfmittelexperten vor immer größere Probleme. "Manche Munition erkennt man als solche schon gar nicht mehr. Sie wird mit zunehmendem Alter aber immer unberechenbarer", zierte die Zeitung den Einsatzleiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, Torsten Kresse. Immer häufiger müssten Blindgänger am Fundort gesprengt werden.

Beitrag "Magdeburger Volksstimme"