Magdeburg (dpa/sa) - Ob Bombendrohung oder Feuer-Ausbruch: Sachsen-Anhalts Schulen können sich künftig bei Notfällen oder in Krisensituationen nach einem einheitlichen Leitfaden richten. Der Krisenordner wurde am Montag in Magdeburg vorgestellt und soll bis Ende des Jahres an alle Schulen gehen, wie das Kultusministerium mitteilte. Der Leitfaden rät, wie Schulen mit Naturkatastrophen, Unfällen oder Gewaltdrohungen umgehen sollen oder wie Lehrer auf Mobbing oder Todesfälle reagieren können. Neben Notfallplänen liefert der Ordner notwendige Kontaktdaten und empfiehlt vorbeugende Maßnahmen. Den Leitfaden haben das Landesschulamt und die Unfallkasse Sachsen-Anhalt mit Unterstützung des Kultusministeriums erstellt.

Pressemitteilung Kultusmisterium Sachsen-Anhalt