Magdeburg (dpa/sa) - Mieter müssen für Wohnungen in Magdeburg und Halle nach Angaben der Wohnungswirtschaft kaum mehr bezahlen als in Kleinstädten. Die durchschnittliche Nettokaltmiete liege in den beiden Großstädten bei etwa 5,50 Euro, sagte der Verbandschef der Wohnungsgenossenschaften, Ronald Meißner am Mittwoch. Im Rest des Landes seien es etwa 4,50 Euro. Meißner bezog sich auf die Bestände der kommunalen und genossenschaftlichen Anbieter, zu denen etwa 43 Prozent aller Wohnungen gehören. So gering sei die Miet-Differenz zwischen Großstadt und Land in keinem anderen Bundesland.

Meißner erklärte, zum Einen gebe es viele Bestandsbewohner, deren Mieten über Jahre kaum angepasst würden. Zum anderen gebe es trotz Zuzugs in die beiden Großstädte noch genügend Leerstand, so dass der Mieter die Wahl habe und ausweichen könne.

Verband der Wohnungswirtschaft