Magdeburg (dpa/sa) - Nach dem Tod von zwei Mitarbeitern eines Paketdienstes in Haldensleben (Landkreis Börde) gibt es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Das haben die Ermittlungen zur Todesursache ergeben, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Magdeburg am Freitag sagte. Zwar sei das Verfahren noch nicht endgültig beendet, es hätten sich aber keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass es sich um etwas anderes als natürliche Ursachen gehandelt haben könnte.

Mitte Oktober war auf dem Gelände des Paketversands zunächst ein Toter entdeckt worden. Der 58-Jährige war den Angaben zufolge zusammengebrochen und vor Ort gestorben. Am selben Tag wurde dann in Haldensleben in einem Transportfahrzeug des Unternehmens ein weiterer Mitarbeiter tot gefunden. Der 45-Jährige saß leblos auf dem Fahrersitz. Es war zunächst unklar, ob es zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang gab.