Magdeburg (dpa/sa) - Der Landesrechnungshof hat die Kostenentwicklung bei der Neuregelung der Kinderbetreuung kritisiert. Obwohl das Land 50 Millionen Euro zusätzlich ausgeben wolle, sei zumindest auf den ersten Blick keine erhebliche Qualitätssteigerung zu erkennen, sagte Präsident Kay Barthel der Deutschen Presse-Agentur. Positiv sei dagegen, dass die Landesregierung einige Empfehlungen des Rechnungshofes aufgegriffen habe. Dazu zählten etwa die Berücksichtigung von Ausfallzeiten der Erzieher und die Übeführung der Hortbetreuung in den Schulbereich. CDU, SPD und Grüne hatten sich nach langem Ringen auf Eckpunkte eines neuen Kinderförderungsgesetzes (Kifög) geeinigt. Die Neureglung soll zum Jahresbeginn 2019 greifen.

Sonderbericht des Rechnungshofes zum Kifög