Halle (dpa/sa) - Acht Doktoranden der Martin-Luther-Universität Halle erforschen die Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung auf das Arbeitsleben. Ein entsprechendes Kolleg laufe drei Jahre und werde mit insgesamt rund 600 000 Euro gefördert, teilte die Hochschule am Montag mit.

Demnach wollen die Wissenschaftler unter anderem herausfinden, wie Menschen mit Migrationshintergrund besser am Arbeitsleben teilhaben können. Zwar werde räumliche Distanz durch Globalisierung und Digitalisierung überwunden, hieß es. Kulturelle, sprachliche oder soziale Differenzen würden hingegen in den Vordergrund gerückt. Wie solche Ungleichheiten kompensiert werden können, will das Kolleg nun herausfinden. Die Förderung kommt von der Hans-Böckler-Stiftung.

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