Magdeburg (dpa/sa) - Kitas, Schulen und Feuerwehrgebäude: Sachsen-Anhalts finanzschwache Kommunen können rund 250 Investitionsprojekte umsetzen, ohne eigenes Geld ausgeben zu müssen. Dafür reicht das Land 123 Millionen Euro aus. Je ein Drittel der Summe fließe in die Sanierung von Schulen sowie Kitas, sagte Finanzminister André Schröder (CDU) am Mittwoch in Magdeburg. Davon würden 77 Schulen und 96 Kindertagesstätten profitieren.

Auch Rathäuser und Feuerwehrgebäude können mit der Finanzspritze umgebaut werden. Regional ist laut Schröder der strukturschwache Kreis Mansfeld-Südharz größter Nutznießer: Dort gehen 17 Millionen Euro an 35 Projekte. Zwei Drittel aller Ideen seien bereits bewilligt. Das Geld für die restlichen Projekte solle noch in diesem Jahr freigegeben werden.

Damit werde der Topf des sogenannten Stark-V-Programms komplett ausgeschöpft, sagte der Minister. Den größten Teil steuert der Bund bei, das Land gibt die zehn Prozent dazu, die eigentlich die Kommunen selbst tragen müssten. "Es ist ein Gratis-Investitionsprogramm für die Kommunen." Anträge konnten die 80 ärmsten Städte und Gemeinden sowie vier finanzschwache Landkreise stellen. Mit der Umsetzung aller eingereichten Projekte endet das Stark-V-Programm. Das Geld ist verbraucht, letzter Antragsstichtag war der 31. Dezember.