Dresden (dpa) - Brandenburg und Sachsen lehnen einen vorzeitigen Ausstieg aus der Braunkohle kategorisch ab. Andernfalls komme es in der Lausitz zu riesigen ökonomischen, sozialen und politischen Verwerfungen, sagte Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch in Dresden. Erst wenn es industrielle Alternativen gebe, könne man über Szenarien eines Ausstiegs sprechen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht die Kernaufgabe der künftigen Kohlekommission darin, vor einem Ausstiegsdatum als erstes Strukturentwicklung zu betreiben. In Brandenburg gelten die Revierpläne zum Abbau der Kohle noch bis 2038, in Sachsen bis 2043/2044.