Stendal (dpa/sa) - Die langjährige Leiterin des Kunstbereiches der Musik- und Kunstschule Stendal Jutta Schulz ist mit dem 1. Preis der Kulturpreise 2019 der Hansestadt Stendal ausgezeichnet worden. "Ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen und die Prägung ganzer Generationen von Nachwuchskünstlern bilden ein eindrucksvolles Lebenswerk", hieß es nach Angaben der Stadt in der Begründung zur Preisverleihung am Freitagabend. Schulz war von 1995 bis 2012 in den Sparten Design, Malerei und Gestaltung an der Musik- und Kunstschule tätig.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der aus der polnischen Partnerstadt Stendals Pulawy stammende Maler Tigran Haszmanian. Dieser setzt sich den Angaben zufolge seit Jahrzehnten für die kulturelle Beziehungspflege zwischen den Partnerstädten ein. Ausdrücklich erwähnt wurden "seine zahlreichen, kreativen Zeichnungen und Bilder, die die verschiedenste Ecken Stendals neuinterpretieren".

Auch Jörg Hosang und Horst Paulus, die sich ehrenamtlich für die Belange des Sports in Stendal engagieren, bekamen einen der Kulturpreise 2019. "Die von Ihnen vorangetriebene Restauration des Jahn-Denkmals und der Einsatz im neuen Sportmuseum der Hansestadt Stendal zeugen von ihrem großen Ehrgeiz", hieß es.

Den Kulturförderpreis erhielt das Sinn-Phonie-Orchester der Musik- und Kunstschule Stendal, in dem Musiker generationenübergreifend erste Erfahrungen im Ensemblespiel sammeln können. Insgesamt sind die Kulturpreise mit 1000 Euro dotiert.