Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt will piepende Warnmelder im Kampf gegen die stetig steigende Zahl von Wildunfällen testen. Noch in diesem Frühjahr soll an vier besonders betroffenen Strecken im Land die Technik für das Pilotprojekt aufgestellt werden, wie das Verkehrsministerium in Magdeburg auf Anfrage mitteilte. Ab Herbst sollen alle 194 akustischen sowie 62 optischen Warnmelder einsatzbereit sein. Die Idee: Nähert sich ein Auto, gibt die Technik hohe unterbrochene Pieptöne von sich und verscheucht so Wildtiere, die gerade die Straße überqueren wollen. Im Jahr 2016 waren Wildunfälle noch vor Parkplatzremplern die häufigste Unfallursache im Land. Die Polizei verzeichnet seit Jahren einen deutlichen Anstieg.