Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Landeszentrale für politische Bildung (LpB) nimmt die Geschichte der DDR und deren osteuropäischer Nachbarn in den Blick. Es gehe dabei um die Aufarbeitung von Repression und Widerstand ebenso wie die Auseinandersetzung mit dem Alltag und der Lebenswelt in der DDR, erklärte LpB-Direktor Maik Reichel am Freitag in Magdeburg. Auch Fragen der Bildung, der Rolle der Kirchen, die Umgestaltung der Städte und das Zusammenleben von Einheimischen und Migranten spielten eine Rolle. Geplant seien Lesungen, Podiumsgespräche, Konzerte und Filmvorführungen.

Zum Auftakt des DDR-Geschichtsprojektes erwartet die Landeszentrale am Montag (23. April) den Liedermacher Wolf Biermann in Halle. Er werde anhand seiner Autobiografie "Warte nicht auf bessre Zeiten!" über seine Erfahrungen in und mit der DDR sprechen.

Bei Schulprojekttagen sollten noch vor den Sommerferien Zeitzeugen zu Wort kommen, unter ihnen der Liedermacher und ehemalige DDR-Bürgerrechtler Stephan Krawczyk und der ehemalige Domprediger Giselher Quast.