Leipzig (dpa) - Die Leipziger Buchmesse rückt im kommenden Frühjahr die Länder Südosteuropas ins Blickfeld. Bis zu zehn Länder aus diesem Teil Europas sollen für einen gemeinsamen Auftritt gewonnen werden. Die Präsenz dieser Region in Leipzig soll auf drei Jahre angelegt sein, teilte die Messe am Donnerstag mit. Auf der Buchmesse vom 12. bis 15. März 2020 werden rund 2600 Aussteller erwartet. Die Präsentation der Bücher erfolgt auf mehr als 100 000 Quadratmetern des Leipziger Messegeländes.

Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Leser werd im Zeitalter der Streamingdienste und Social Media-Kanäle immer heftiger geführt, merkte Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, an. "Damit die Entscheidung der einzelnen Nutzer häufiger pro Buch ausfällt, sollte der Weg zum Buch, zum Lesen, zur Vielfalt der Literatur so kurz wie möglich gestaltet werden." Deshalb können Messebesucher an den Ständen auch Bücher direkt erwerben.