Kemberg (dpa/sa) - Der vor zehn Jahren eröffnete Lutherweg in Sachsen-Anhalt soll künftig noch mehr Pilger und Wanderer anziehen. Dazu sei eigens eine Koordinierungsstelle gegründet worden, um Tourismus, Kommunen und Kirchen noch enger zu vernetzen, sagte die Lutherweg-Koordinatorin Grit Gröbel am Donnerstag am Rande einer Festveranstaltung zum Jubiläum.

Der Pilgerweg führt auf 410 Kilometern zu Lutherstätten und anderen Sehenswürdigkeiten in Sachsen-Anhalt. Für den Lutherweg gibt es ab Lutherstadt Wittenberg eine nördliche und eine südliche Route. Beide Touren vereinen sich in Höhnstedt, wo der Weg anlässlich der Lutherdekade eröffnet wurde. "Die Wiege des Lutherweges ist in Sachsen-Anhalt. Inzwischen gibt es ihn in sechs Bundesländern", sagte Gröbel. Es solle den Menschen die Möglichkeit bieten, inne zu halten und zu sich selbst zu finden.

Europaweit gibt es zahlreiche Pilgerwege. Der wohl bekanntste ist der Jakobsweg, der auf einem Netz aus vielen verschiedenen Routen ins spanische Santiago de Compostela führt.

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