Magdeburg/Halle (dpa/sa) - Die Städte Magdeburg und Halle haben 2017 Hunderte Autofahrer wegen Verstößen in den Umweltzonen zur Kasse gebeten. In der Landeshauptstadt wurden 1482 Verstöße festgestellt, sagte ein Stadtsprecher auf Nachfrage. Rund 180 Verfahren wurden eingestellt, in mehr als 1270 Fällen mussten die Plakettensünder zahlen. In Halle lagen die Zahlen deutlich darunter. Dort wurden im vergangenen Jahr laut einem Stadtsprecher 212 Bußgeldverfahren eingeleitet. Das Bußgeld liege bundeseinheitlich bei 80 Euro. Mitarbeiter der Ordnungsämter kontrollierten die Plaketten an geparkten Fahrzeugen. Hinzu kamen Kontrollen der Polizei. Dabei wurden laut Innenministerium zwischen Januar und November 2017 landesweit 166 Verstöße festgestellt.