Magdeburg (dpa) - Trainer Jens Härtel kann beim sieglosen Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg "noch keine Katerstimmung erkennen". In einem Interview des Fachmagazins "Kicker" (Donnerstag) ergänzte der 49-Jährige: "Aber jeder weiß auch, dass es ohne Siege allgemein ungemütlich wird."

Er war mit den Magdeburgern als Meister der 3. Fußball-Liga aufgestiegen, in der ersten Saison des Vereins in der 2. Bundesliga warten sie aber nach vier Spieltagen immer noch auf den ersten Sieg. Am kommenden Montag (20.30 Uhr) empfängt der Tabellen-15. den Tabellensiebten Arminia Bielefeld.

Intern würden keine Zweifel wachsen, beteuerte Härtel, der mit seiner Mannschaft zweimal remis spielte und zweimal verlor. "Wir sehen, dass wir mithalten können. Aber es macht für eine Mannschaft einen Unterschied, ob sie erkennt, dass sie gewinnen kann - oder ob sie gewinnt." Man sei noch nicht bei 100 Prozent und habe in allen Spielen ein paar Fehler zuviel gemacht, meinte Härtel.

Der Glaube an den Verbleib in der Liga hat bei dem Coach der Magdeburger nach eigener Aussage noch keine Kratzer abbekommen. "Wir müssen es aus eigener Kraft schaffen", betonte er, denn drei Neuzugänge im Winter für ein paar Millionen, die einen Nichtabstiegsplatz garantieren würden, könne der Verein nicht kaufen.

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