Leipzig/Magdeburg (dpa) - Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) verzeichnet für das Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss von 5,2 Millionen Euro. Sie stünden als Rücklagen in den nächsten Jahren zur Verfügung, sagte Intendantin Karola Wille laut Mitteilung am Montag bei der Sitzung des Rundfunkrates in Magdeburg. Sie führt das im Vergleich zu 2016 deutlich verbesserte Ergebnis auf die sparsame Haushaltsführung und die Reform der Altersversorgung zurück, die die Rundfunkanstalten entlaste.

Das Jahresergebnis zeige, dass die ARD mit ihren Reformanstrengungen "auf dem richtigen Weg" sei, sagte der Chef des Rundfunkrates, Horst Saage. Das Gremium genehmigte den von unabhängigen Wirtschaftsprüfern bestätigten Jahresabschluss und den Geschäftsbericht. Zu dessen Aufgaben gehören unter anderem die Überwachung des im Staatsvertrag festgelegten Programmauftrages und die Wahl des Intendanten.