Magdeburg (dpa/sa) - Die Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt können in diesem Jahr mit rund 61 Millionen Euro zusätzlich für die Behandlung ihrer Patienten rechnen. Die Krankenhausgesellschaft und die Verbände der Krankenkassen einigten sich auf höhere Fallpauschalen, wie es am Montag in einer gemeinsamen Mitteilung hieß. Der sogenannte Landesbasisfallwert steigt demnach auf 3443,50 Euro, 98 Euro mehr als bisher. Der Wert bestimmt maßgeblich die Höhe der Preise, die ein Krankenhaus für eine Behandlung von den Krankenkassen bezahlt bekommt.

In Sachsen-Anhalt werden den Angaben zufolge in 48 Krankenhäusern mehr als 600 000 Patienten pro Jahr behandelt. Anhand der neuen Pauschalen ergebe sich eine Gesamtsumme von rund 2,15 Milliarden Euro, mit der die Krankenhäuser nun planen könnten.