Halle (dpa/sa) - Die Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt verfügen trotz steigender Patientenzahlen über immer weniger Betten. 1991 habe es noch 91 Exemplare je 10 000 Einwohner für die stationäre Behandlung gegeben, im Jahr 2016 seien es nur noch 71 gewesen, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Halle anlässlich des Weltgesundheitstages (7. April) mit. Das habe 2016 knapp 15 900 Betten für die stationäre Behandlung in 48 Krankenhäusern entsprochen. 1991 seien noch knapp 25 600 Betten in 71 Kliniken gezählt worden.

Zwischen 1991 und 2016 stieg parallel die Zahl der Patienten von gut 452 000 auf fast 607 000. Allerdings verkürzte sich deren Verweildauer. Während die Patienten im Jahr 2005 noch durchschnittlich 8,6 Tage stationär behandelt wurden, waren es 2016 nur noch 7,1 Tage, wie eine Sprecherin des Landesamts weiter mitteilte.

Verbessert hat sich der Statistik zufolge die Relation von Ärzten und Patienten. Während 2016 eine Ärztin oder ein Arzt durchschnittlich 120 Patienten behandelt habe, seien es 1991 noch 20 Patienten mehr gewesen. Die Gesamtzahl der Mediziner habe sich von rund 3200 auf mehr als 5000 erhöht.

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