Magdeburg/Berlin (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der Verstöße gegen das Mindestlohngesetz in diesem Jahr erhöht. Zwischen Januar und September habe der Zoll deswegen 152 Ermittlungsverfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet, teilte die Bundestagsfraktion der Linken am Mittwoch unter Berufung auf eine Anfrage an die Bundesregierung mit. Im gesamten Jahr 2018 waren es 139 Verfahren, 2017 insgesamt 146.

Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten werden eingeleitet, wenn gegen die Zahlung des Mindestlohns oder die Pflichten zur Aufzeichnung von Arbeitszeiten und Meldepflichten verstoßen wird. Die Einhaltung des Mindestlohngesetzes wird von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung überprüft.