Halle (dpa/sa) - Sogenannte Demokratieberater haben im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt 37 Konflikt-Fälle bearbeitet. Die 14 Männer und Frauen seien ehrenamtliche Helfer des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (Lamsa), sagte Geschäftsführer Mamad Mohamad in Halle. Ihre Aufgabe sei es, anderen Migranten bei interkulturellen Konflikten beratend zur Seite zu stehen. So könne es etwa zu Problemen kommen, wenn Kurden und Türken oder Israelis und Palästinenser in Sachsen-Anhalt aufeinanderträfen. Die Demokratieberater versuchten, Beteiligte an einen Tisch zu bringen. Das Projekt wird vom Innenministerium des Bundes gefördert.

Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt